Allgemeine Geschäftsbedingungen Niveb

Artikel 1 Geltungsbereich

1. Diese Bedingungen sind auf alle Vereinbarungen zwischen NIVEB einerseits und Auftraggebern bezüglich Teilnahme oder Auftrag zur Abhandlung von Kursen, Trainings oder einer anderen Form der Ausbildung ( Coaching/Counselling ), als auch Beratung in jeder Hinsicht, hiernach “Schulung” zu nennen, zutreffend.

2. Abweichungen von diesen Bedingungen sind nur bindend falls eine schriftliche Zusage seitens des NIVEB vorliegt.

3. Diese Bedingungen gelten für :

- Anfang der Schulung : der erste Schulungstag

- Annullierung : die Beendigung des Auftrages zur Schulung oder das Verschieben des ersten

Schulungstages.

4. Allgemeine Einkaufsbedingungen des Auftragsgebers treffen nicht zu, außer diese sind durch das NIVEB schriftlich akzeptiert

Artikel 2 Vertrag

Die Vereinbarung zwischen NIVEB und dem Auftraggeber kommen durch schriftliche oder elektronische Anmeldung, durch Unterzeichnung des dafür vorgesehenen Anmeldeformulars durch den Auftraggeber, mittels der sowohl vom NIVEB als des Auftraggebers unterzeichneten schriftlichen Vereinbarung oder mittels der schriftlichen Empfangsbestätigung des NIVEB an den Auftraggeber in Bezug auf dessen mittels E-Mail gesendete Anmeldung oder Auftrag, zustande.

Artikel 3 Rücktritt oder Kündigung seitens des Kunden

1. Der Auftraggeber behält das Recht, die Teilnahme an- oder den Auftrag zu einer Schulung per Einschreiben zu annullieren.

2. Annullierung seitens des Auftraggebers kann bis sechs Wochen vor Beginn des ersten Schulungstages kostenlos geschehen.

3. Bei Annullierung innerhalb dieser Sechswochenfrist ist der Auftraggeber verpflichtet die Gesamtsumme des Schulungskosten zu entrichten.

4. Falls der Auftraggeber, oder der von ihm angewiesene Teilnehmer, nach dem ersten Schulungstag zwischenzeitlich die Schulung beendet oder nicht an dieser teilnimmt, hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf Rückerstattung.

5. Ein persönliches Coaching/Counselling kann bis spätestens 2 Arbeitstage vor Anfang verschoben werden. Innerhalb dieser Frist werden die Kosten dieses Gespräches in Rechnung gebracht. Sollte der Teilnehmer zum geplanten Termin nicht erscheinen, wird der Betrag ebenfalls in Rechnung gestellt.

6. Sollten Anzahlungen länger als 6 Wochen vor Anfang der Schulung auf unserem Konto eingegangen sein, hat der Auftraggeber bei Annullierung Recht auf Rückerstattung dieser Beträge. Die Restitution findet unter Abzug von € 15 Annulierungsbearbeitungskosten innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Annullierung bei NIVEB statt.

Artikel 4 Rücktritt oder Kündigung seitens NIVEB

NIVEB verfügt über das Recht die Schulung ohne weitere Rechtfertigung zu annullieren, die Teilnahme eines Auftraggebers oder die des von ihm angewiesenen Teilnehmers zu verweigern. In diesem Fall erhält der Auftraggeber den gezahlten Betrag in voller Höhe erstattet.

Dies gilt auch für persönliches Coaching und Counselling.

Artikel 5 Vertretung

Der Auftraggeber oder der von ihm angewiesene Teilnehmer kann , nach Rücksprache mit dem NIVEB, eine andere Person teilnehmen lassen.

Nach Anfang der Schulung ist dies jedoch nicht gestattet (s. Artikel 4).

Artikel 6 Preise

Die Preise sind unverbindlich, es sei denn diese sind in einem schriftlichen Vertrag wie in Artikel 2 aufgeführt, festgelegt.

Artikel 7 Zahlung

1. NIVEB erstellt dem Auftraggeber eine Rechnung mit den gesamten Kosten. Diese sollten innerhalb von vierzehn Tagen nach Fakturierung auf die von NIVEB angegebene Weise ohne Aufschub oder Verrechnung wegen ( vermeintlicher ) Mängel von Seiten NIVEB, außer dies ist nachdrücklich miteinander vereinbart, bezahlt sein.

2. Reise-und Aufenthaltskosten , als auch Pflichtliteratur bezüglich der Teilnahme an einer Schulung sind nicht inbegriffen, es sei denn dies ist explizit schriftlich vereinbart. Die Aufenthaltskosten sind durch den Auftraggeber direkt an die miteinander gewählte Akkommodation, zu zahlen.

3. Sollte der Auftraggeber nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraumes bezahlt haben, ist er ohne schriftliche Mahnung oder Mitteilung in Zahlungsverzug. NIVEB ist ab dem Verfalltag befugt den gesetzlichen Zinssatz anzurechnen. Falls die zeitige Zahlung unterbleibt, ist NIVEB berechtigt die Ausführung des Auftrages mit sofortiger Wirkung zu verschieben.

4. Der Auftraggeber ist ferner verpflichtet an NIVEB alle weiteren angemessenen gerichtliche und außergerichtliche Kosten die entstehen zu entrichten. Diese Kosten beinhalten außer den Inkassobürokosten auch die wirklich entstandenen Auslagen für Gerichtsvollzieher und Anwälte, auch wenn diese die durch das Gericht angesetzten Prozesskosten überschreiten sollten. Die außergerichtlichen Einforderungsgebühren betragen mindestens 15 % des vom Auftraggeber geschuldeten Betrages mit einem Minimum von € 115.

Artikel 8 Aufschiebung und Vertragsauflösung

NIVEB behält sich das Recht vor, den Auftraggeber oder den vom Auftraggeber angewiesenen Teilnehmer von der Schulung auszuschließen oder die Ausführung des Vertrages zu verschieben, sollte der Auftraggeber nicht zeitig seiner Zahlungspflicht nachgekommen sein (s. Artikel 7).

Artikel 9 Geheimhaltung (Schweigepflicht)

1. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer verpflichten sich gegenseitig zur Geheimhaltung aller vertraulichen Informationen die ihnen im Rahmen des Vertrages oder aus sonstigen Quellen zugekommen sind. Informationen gelten nicht nur als vertraulich indem diese von einem der Vertragspartner als solches gemeldet wurde, sondern auch indem dies aus der Art der Information ersichtlich ist.

2. Sollte der Auftragnehmer aufgrund einer gesetzlichen Bestimmung oder eines gerichtlichen Beschlusses gezwungen sein, vertrauliche Informationen an durch das Gesetz oder einem befugten Richter angewiesenen Dritten mitzuteilen und der Auftraggeber sich in diesem Fall nicht auf Schweigepflicht berufen kann, haftet der Auftragnehmer nicht für Schadensersatz oder einer Entschädigung. Außerdem ist der Auftraggeber nicht berechtigt den Vertrag seinerseits zu lösen aufgrund des Schadens der hierdurch entstanden ist.

3. Auftraggeber und -nehmer werden ihre Verbindlichkeiten aufgrund dieses Artikels gegebenenfalls an einen von ihnen eingesetzten Dritten weiterleiten.

4. Jegliche Audio- oder Videoaufnahmen während der Schulungen sind strengsten verboten. Sollte der Auftraggeber dieser Verpflichtung nicht nachkommen indem er trotzdem in welcher Form auch, Aufnahmen der Schulung macht, wird ein unmittelbares Bußgeld von € 5000 pro Aufnahme auferlegt.

Dies gilt nicht, falls alle Beteiligten (inkl. NIVEB, oder ein angestellter Trainer) ihr Einverständnis mit einer solchen Aufnahme abgegeben haben. Diese Zustimmung kann ausschließlich durch ein entsprechendes Formular bewiesen werden.

(Aufnahmeeinverständnis ).

Sollte ein Beauftragter des Auftraggebers eine Aufnahme gemacht haben, ist der Auftraggeber verpflichtet, unverzüglich die Datenträger in seinen Besitz zu bringen und NIVEB auszuhändigen. Gleichsam hat er dafür Sorge zu tragen und schriftlich zu dokumentieren, dass keine weitere Kopien dieser Aufnahmen existieren. Zuwiderhandlungen oder falsche Angaben werden ebenfalls mit einem Bußgeld i.H.v. € 5.000,- geahndet.

Artikel 10 Urheberrechte

1. Das Urheberrecht auf die von NIVEB verlegten Broschüren, Projekt- und Schulungsunterlagen liegt bei NIVEB, außer es ist ein anderer Urheber auf dem Werk vermeldet.

Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung seitens NIVEB ist es dem Auftraggeber nicht gestattet Teile, Auszüge oder sonstiges Material auf irgendeiner Weise zu vervielfältigen oder zu veröffentlichen.

2. Berichte, Vorschläge und andere Unterlagen, die aus den Tätigkeiten NIVEBs hervorkommen, unterliegen ausnahmslos dem NIVEB-Urheberrecht.

Artikel 11 Haftung

1. Das NIVEB bemüht sich die Aufträge nach bestem Ermessen auszuführen.

2. NIVEB übernimmt keinesfalls Haftung im Schadensfall gegenüber dem Auftraggeber, außer dieser Schaden wird von der Haftpflichtversicherung gedeckt und von dieser ausgezahlt.

3. Außer dem im Absatz 2 des Artikel 11 Erwähnten, ist die Haftung beschränkt auf die Höhe des Betrages, der für die schadensverursachende Leistung bezahlt wurde.

4. NIVEB haftet in keinem Fall für indirekten Schaden, worunter auch Folgeschaden, Gewinnverlust und Betriebsstagnation verstanden wird.

5. NIVEB wird nicht haftbar gemacht, wenn der Auftraggeber sich im Schadensfall direkt an seine Versicherungsgesellschaft oder an Dritte richten kann.

6. Sollte irgendein Dritter NIVEB für eine Handlung, Fahrlässigkeit oder Leistung NIVEBs, die er als Folge des Vertrages zwischen dem Auftraggeber und dem NIVEB erbracht hat, verantwortlich machen, dann behütet der Auftraggeber NIVEB vor allen Schaden. In jenem Fall ist NIVEB befugt den Auftraggeber dafür haftbar zu machen.

Artikel 12 Reklamationen

NIVEB verfügt über Reklamationsvorschriften. Sollte ein unabhängiges Urteil erforderlich sein, besteht für Beteiligte die Möglichkeit sich an die NOBTRA zu wenden ( Nederlandse Orde van beroepstrainers ), mit ihrem Sitz in Vught (NL).

Sämtliche Reklamationsvorschriften einschließlich eines Beanstandungsformulars könnenbei NIVEB angefordert werden.

 

» Anforderung der Reklamationsvorschriften und des Beanstandungsformular

Artikel 13 Geltendes Recht und zuständiges Gericht

Jede Verbindung zwischen dem NIVEB und einem Auftraggeber unterliegt dem Niederländischen Recht.

Streitigkeiten, die aus dem Vertrag, worauf diese Bedingungen angewandt werden hervorgehen und die nicht in der Kompetenz des Amtsrichters liegen, werden an einen befugten Richter weitergeleitet.

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